Bauplane kaputt? Entdecke die fünf häufigsten Fehler und erfahre, wie du Risse in deiner Plane vermeidest.
Du spannst eine Plane, der Wind kommt auf – und plötzlich siehst du Risse. Die Plane ist kaputt. Nicht weil sie schlecht ist, sondern weil sie falsch eingesetzt wurde. In diesem Blog zeige ich dir, was dabei schiefläuft und wie du Schäden ganz einfach vermeidest.
Eine Abdeckplane muss der Belastung standhalten können. Willst du zum Beispiel einen Schuppen abdecken, fängt eine schwere Plane Sturm und Wind deutlich besser ab als eine dünne PE-Variante.
Eine 100-g-Bauplane ist nur für kurzfristige Einsätze gedacht. Für längeren Einsatz solltest du 170- oder 250-g-Abdeckplanen wählen.
2. Falsche Befestigung
Risse entstehen fast immer an Ösen und Rändern. Besser ist eine Plane mit verstärktem Rand, eingearbeitetem Kordel und Aluminiumösen im Abstand von etwa einem Meter.
Beispiel
Eine 100-g-Bauplane in 2 × 3 m ist sofort einsatzbereit, wenn sie mit 12-mm-Aluminiumösen ausgestattet ist, die rundum alle 100 cm in der verstärkten Kante sitzen.
3. Windbelastung unterschätzt
Bei starkem Wind beginnt die Plane zu flattern. Die Folge: Ösen und Nähte reißen aus. Nutze deshalb mehr Befestigungspunkte und elastische Spanner.
Grundregel: Je mehr Befestigungspunkte und je flexibler die Befestigung, desto besser hält die Plane.
Wasseransammlungen sind tödlich für jede Bauplane. Eine gefüllte Pfütze wiegt schnell mehrere zehn Kilo und zieht das Material auseinander.
Spanne die Plane deshalb immer leicht schräg oder sorge für einen Ablauf.
5. UV-Schäden und mangelnde Pflege
UV-Strahlung verkürzt die Lebensdauer jeder Bauplane. Auch schwere Planen verlieren an Festigkeit, wenn sie dauerhaft Sonne und Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
Paul begann einst in der Garage seines Onkels und verkaufte dort seine ersten Rollen Abdeckplane. Heute betreibt er den stark frequentierten Onlineshop Afdekzeilwinkel.
Täglich hilft Paul Kunden dabei, die richtige Plane zu wählen. Sein Wissen rund um Abdeckplanen teilt er in dieser Blogreihe.